Einklänge (Andere Gedichte)
Aus der natur belebten tempelbaun Oft unverständlich wirre worte weichen · Dort geht der mensch durch einen wald von zeichen Die mit vertrauten blicken ihn beschaun.
Wie lange echo fern zusammenrauschen In tiefer finsterer geselligkeit · Weit wie die nacht und wie die helligkeit Parfüme färben töne rede tauschen. Parfüme giebt es frisch wie kinderwangen
Süss wie hoboen grün wie eine alm – Und andre die verderbt und siegreich prangen Mit einem hauch von unbegrenzten dingen · Wie ambra moschus und geweihter qualm Die die Verzückung unsrer seelen singen.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:51 von 2rhyme
Autor: Charles Baudelaire
Quelle: de.wikisource.org
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