Ich stand in dunkeln Träumen (Andere Gedichte)
Ich stand in dunkeln Träumen Und starrte ihr Bildniß an, Und das geliebte Antlitz Heimlich zu leben begann.
Um ihre Lippen zog sich Ein Lächeln wunderbar, Und wie von Wehmuthsthränen Erglänzte ihr Augenpaar. Auch meine Thränen flossen
Mir von den Wangen herab – Und ach, ich kann es nicht glauben, Daß ich Dich verloren hab’!
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:05 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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