Ich hab’ im Traum’ geweinet (Andere Gedichte)
Ich hab’ im Traum’ geweinet, Mir träumte du lägest im Grab’. Ich wachte auf und die Thräne Floß noch von der Wange herab.
Ich hab’ im Traum’ geweinet, Mir träumt’ du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte Noch lange bitterlich. Ich hab’ im Traum’ geweinet,
Mir träumte du wärst mir noch gut. Ich wachte auf, und noch immer Strömt meine Thränenfluth.
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:05 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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