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William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LX (Andere Gedichte)

Wie Wellen hin zum kies’gen Ufer rauschen,
So eilen unsre Tage rasch zum Ziel;
Im Wechsel müssen sie die Stellen tauschen,
Sie dringen vorwärts stets in bunt Gewühl.

Wenn die Geburt begrüßt des Lebens Licht,

Zur Reife kriecht sie dann, die, kaum gewährt,
Als hämisch Dunkel ihren Ruhm anficht.
Der Zeit Geschenk wird von der Zeit zerstört;
Vernichtet wird durch Zeit der Jugend Prangen,

Es muß die Schönheit ihren Furchen weichen,

Ihr ist, was liebend hielt Natur umfangen,
Mit scharfer Sens’ wird Alles sie erreichen;
    Doch nicht mein Vers, der deinen Preis gesungen,
    Soll – mag sie droh’n – der Zukunft sein verklungen.



Eingetragen am 08.11.2011 09:35:36 von 2rhyme
Autor: William Shakespeare
Quelle: de.wikisource.org
Weitere Informationen unter: http://de.wikisource.org



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