Das Gesetz der Welten im Menschen (Andere Gedichte)
Das Gesetz der Welten im Menschen. Schönes Sternengefild, ihr weiten unendlichen Auen, Aus mir selber entzückt, hang ich mit Blicken an euch, Schaue die goldene Heerde der himmlischen Schaafe da weiden, Suche den Hirten in ihr, der mit dem Stabe sie führt.
»Suchst du den Hirten der Heerde, die droben sich badet im Äther? Suchst das hohe Gesetz, welches die Welten bewegt? Sterblicher, blick in dich selbst, da hast du die höhere Regel, Die nicht die Welten allein, die auch sich selber regiert.« D.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:08 von 2rhyme
Autor: Johann Gottfried Herder
Quelle: de.wikisource.org
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