Reiseabschied von der Frau (Andere Gedichte)
REISEABSCHIED VON DER FRAU Nun wechselt mir die Welt, Und andre Leute lenken Mein Handeln und mein Denken. Und ich bin einzeln hingestellt,
Bin frei und ohne Frau. Wie schön! — So es vorübergeht!! Weil wir einander so genau Durchkennen und — — Ein Wind, der weht,
Gewitter funkt, Weil Neues Altes säubern muß. Mein letztes Lebewohl, ein Kuß, Ist nur, wie in der Schrift, ein Punkt. Bestehendes,
Sei's Stein, braucht Fluß, Braucht Wehendes.
Eingetragen am 08.11.2011 09:34:49 von 2rhyme
Autor: Joachim Ringelnatz
Quelle: de.wikisource.org
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