Der Wind zieht seine Hosen an (Andere Gedichte)
Der Wind zieht seine Hosen an, Die weißen Wasserhosen; Er peitscht die Wellen so stark er kann, Die heulen und brausen und tosen.
Aus dunkler Höh’, mit wilder Macht, Die Regengüsse träufen; Es ist als wollt’ die alte Nacht Das alte Meer ersäufen. An den Mastbaum klammert die Möve sich,
Mit heiserem Schrillen und Schreien; Sie flattert und will gar ängstiglich Ein Unglück prophezeien.
Eingetragen am 08.11.2011 09:33:25 von 2rhyme
Autor: Heinrich Heine
Quelle: de.wikisource.org
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